Ethnische Säuberung und die Folgen Im Programm zum Symposium „Flucht, Vertreibung, ethnische Säuberungen“, das vom 16.-18.September in Berlin stattgefunden hat, findet sich folgender Hinweis: „In Deutschland ist die Vertreibungsthematik nicht zu trennen von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihren Folgen.“
Abgesehen von der historischen Unwahrheit dieser Erklärung, ist davon auszugehen, daß ein freiheitlich demokratischer Rechtsstaat bereit ist, eine Rache- und Haßjustiz sowie Kollektivhaft und Kollektivbestrafung von Millionen Menschen hinzunehmen, denen zu keinem Zeitpunkt eine individuelle Schuld nachgewiesen oder von einem ordentlichen Gericht eine persönlich Schuld festgestellt wurde. Die Unschuldsvermutung, als Grundlage eines redlichen Rechtssystems, wird ignoriert und einer der „Selbstjustiz eines Lynchsystems“ gleichenden politisch dargestellten „Rechtshoheit der Straße“ gehuldigt. Skrupellos verstoßen die Verfechter dieser These gegen ihre eigenen demokratischen Werte, nach der alle Menschen vor Gott und dem Recht gleich sind, ohne zu bemerken, daß sie mit dieser Mißachtung sich selbst diskriminieren und beweisen, daß ihre rassistische Grundüberzeugung, die Ursache aller ethnischen Säuberungen ist, noch immer nicht abgelegt haben. Menschen wegen ihrer Abstammung und Herkunft zu vertreiben, zu benachteiligen, zu bevorteilen oder von Rechtsansprüchen auszugrenzen war, ist und bleibt der Ausdruck von Rassismus. Bleibt die zu dieser These gehörende historische Wahrheit, die mit dem Mittel von Geschichtsfälschung, negativer Aufrechnung, Relativierung und politischer Gefälligkeitsdienerei auf den Kopf gestellt werden soll, um das Ansehen einer menschenverachtenden Täterschaft nicht zu beschädigen. Nur noch ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung ist bereit, der von Einfältigkeit geprägten politischen Elite des Landes zu folgen. Um die historische Wahrheit zu erfahren und einen geschichtlichen Ablauf nachzuvollziehen, bedarf es allerdings keiner großen Intelligenz und von einem politisch orientierten Volksaufklärer sollte man erwarten dürfen zu wissen, daß: - Polen bereits seit 1918 aggressiv gegen fast alle seine Nachbarn vorgegangen ist.
- Polen besonders das Deutsche Reich und die am Boden liegende UdSSR 1920/21 attackiert hat, weite Gebiete abgetrennt und deren Bewohner ausgetrieben hat.
- Polen durch seine völkerrechtswidrige Minderheitenpolitik zwischen 1918 und 1939 bereits eine Million Deutsche und eine halbe Million Juden polnischer Nationalität zum Verlassen des Landes gezwungen hat.
- Polen als Nutznießer des Münchner Abkommens 1938 Teile der Tschechoslowakei annektiert und Teile der Bevölkerung vertrieben hat.
- Polen die Grenze an Oder und Neiße bereits forderte, als noch die Weimarer Republik entmilitarisiert und machtlos dem polnischen Treiben ausgeliefert war.
- Die Aggressivität Polens zwischen 1918 und 1939, das Deutsche Reich und die Sowjetunion im September 1939 gemeinsam veranlaßt haben, Polen an der Fortsetzung dieser Verfolgungspolitik mit militärischen Mitteln zu hindern.
- Polen bei der Austreibung der Deutschen nach dem Ende des letzten Krieges, auch Juden, Kommunisten und NS-Gegner, soweit sie deutscher Herkunft und Abstammung waren, ausgeraubt und ausgetrieben hat, obwohl doch diese Personengruppe an einer „deutschen Schuld“ kaum beteiligt sein konnte. Es sei denn, man bekennt endlich, daß, historisch richtig, das wahre Element der Austreibung der jahrhundertealte Rassismus und Antisemitismus der Austreibungstäterschaft ist, verbunden mit der Schuld als Deutscher geboren zu sein.
Bertolt Brecht meinte sinngemäß: Tut er das nicht und verschweigt die Wahrheit, so ist er ein Lügner; kennt er die Wahrheit und nennt er sie eine Lüge, so ist er ein Verbrecher. 7 Punkte sind nur der grobe Rahmen einer tausendfach bewiesenen historischen Wahrheit, die man versucht, mit 14 polnischen Rechtfertigungslügen zu unterdrücken, um den verübten Völkermord an der deutschen Bevölkerung relativieren zu können. Damit schließt sich der Kreis und die längst fällige Wahrheit um die Deutschenfeindlichkeit in der heutigen BRD, die endlich öffentlich geworden ist, ist doch nichts weiter als die aufgegangene Saat der internationalen Austreibungstäterschaft und ihrer willigen Helfer, mit der seit Ende des Krieges Deutsche der Herkunft und Abstammung wegen erst vertrieben, ausgeraubt, ermordet und mißhandelt, dann diffamiert, beleidigt sowie belogen und betrogen werden durften, ohne daß die Verantwortlichen ernsthaft zur Rechenschaft gezogen wurden. Die Deutschenfeindlichkeit scheint vielen mittlerweile so lukrativ zu sein, daß sie sogar deutschfeindlich sind, obwohl ihnen Deutsche nur Gutes statt Unrecht angetan haben. Beschämend oder bezeichnend für diese Nachkriegsmentalität ist, daß sich die Verantwortlichen dieser Politik, besonders eifrig und tränenreich um die Menschenrechte in China kümmern. Wobei nicht auszuschließen ist, daß mancher vom „Westen“ hoch geehrte Chinese, würde er die Menschenrechte der vertriebenen Deutschen und anderer diskriminierter Deutscher einfordern, möglicherweise mit einem Eintrag im „Verfassungsschutzbericht“ statt mit dem Friedensnobelpreis geehrt werden würde. Herbert Jeschioro * Breslau/ Deutschland 17.10.2010 |